Was ist bei der Planung für ein Dach zu beachten?

Planung Büro

Das Dach soll nicht nur dicht und schön sein - sondern auch Heizkosten sparen?

Ein fachgerecht gedecktes Dach prägt für lange Zeit das Erscheinungsbild Ihres Hauses. Sie sollten daher genau überlegen, ob Sie eher klassischen Formen und Farben oder modischen Varianten den Vorzug zu geben. Achten Sie vor allem auch auf den Wiederverkaufswert. Ob Dachziegel, Schindel oder Betondachstein - das Angebot an Materialien, Formen und Farben ist sehr groß.

Ob Sie Ihr Haus neu bauen oder sanieren - Ihr Dach muss den Richtlinien der Energieeinsparverordnung (EnEV) genügen.

Der Mindestwärmeschutz für ein Steildach erfordert 0,24 W/(m² K) und für ein Flachdach 0,20 W/(m² K). Die Anforderungen gelten bereits ab einer Erneuerung von 10% der Dachfläche. Die Werte gelten auch für die Erweiterung und den Ausbau von Gebäuden.

Beachten Sie: Ist Ihr Dach unzureichend wärmegedämmt, steigen die Heizkosten.


Die Dämmung

Neben der Dachkonstruktion spielt auch die Wahl des Dämmmaterials eine entscheidende Rolle. Mineralwolle und
geschäumte Kunststoffe sind billiger und leichter zu verarbeiten, Zelluloseflocken, Schafwolle und Hanf werden dagegen umweltbewußter hergestellt und können problemlos recycelt werden. Den weitaus größten Marktanteil hat die Mineralwolle. Versehen mit dem RAL-Gütesiegel "Erzeugnisse aus Mineralwolle" birgt sie - im Gegensatz zu älteren Produkten - kein Gesundheitsrisiko.


Das Fenster als Licht zur Welt

Natürliches Licht macht jeden Wohnraum behaglich. Das gilt auch fürs bewohnte Dachgeschoss. Beim Ausbau müssen also ausreichende Fensterflächen planen.

Einfach einzubauen und preiswert sind Dachflächenfenster. Sind diese allerdings nach Süden oder Südwesten ausgerichtet, kann die Sonne – vor allem in den Sommermonaten und bei flacher Dachneigung – das Dachgeschoss extrem aufheizen. Ohne Verschattung geht es also nicht. Gauben lassen wiederum weniger Licht in den Raum, vergrößern aber die Wohnfläche. Sie haben die Wahl